Einflussfaktoren bei der Berufswahl Eine Analyse der Berufswünsche von Schülern am Ende der Sekundarstufe I

Zeitschrift für ökonomische Bildung Heft Nr. 01/2013 / 10.7808/zfoeb.1.1.66
Michael Oberste
Einflussfaktoren bei der Berufswahl
Eine Analyse der Berufswünsche von Schülern am Ende der Sekundarstufe I

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Zusammenfassung

Die Entscheidung über den Berufseinstieg gilt als bedeutender Teil der Identitätsfindung von jungen Menschen. Dieser Beitrag untersucht Faktoren, die das Wahlverhalten von Schülern beeinflussen können, da bereits der Berufseinstieg künftige Karrierewege und Aufstiegschancen determinieren kann. Hierfür werden zunächst die Berufswünsche von Schülern am Ende der Sekundarstufe I anhand von fünf Tätigkeitsfeldern deskriptiv untersucht. Die Analyse mittels Probit-Modellen zeigt, dass das Berufswahlverhalten außer von soziodemographischen Faktoren substantiell durch intergenerationale Effekte bestimmt wird. Ein wirtschaftliches Interesse kann die Entscheidung für einen kaufmännischen Berufsweg signifikant beeinflussen. Zudem kann die Pfadabhängigkeit hinsichtlich der erlangten schulischen Vorbildung und gewählter Berufsgruppen bestätigt werden.

Abstract

The career entry decision can be considered as a substantial component of young peoples’ overall identity development process. This paper conducts determinants that influence the vocational choice behavior of high school students. The entry into professional life can already designate their future career as well as opportunities for advancement. Hence, the career aspiration is initially examined using five fields of vocational activity. The results of the probit analysis show that the vocational choice behavior is influenced by demographic factors as well as substantially by intergenerational effects. A respective thematic interest can significantly determine the career entry decision. Moreover, path dependence regarding the obtained level of graduation and chosen fields of vocational activity can be confirmed.


Zitieren dieses Beitrages
Oberste, M. (2013): Einflussfaktoren bei der Berufswahl Eine Analyse der Berufswünsche von Schülern am Ende der Sekundarstufe I. In: Zeitschrift für ökonomische Bildung, Ausgabe 1, 117-136.


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Kompetenzorientierung in der Berufsbildung Ein Modellversuch im Spektrum zwischen Input-, Prozess- und Produktqualität

Zeitschrift für ökonomische Bildung Heft Nr. 01/2013 / DOI: 10.7808/zfoeb.1.1.70
Christiane Schopf, Barbara Müllauer-Hager
Kompetenzorientierung in der Berufsbildung
Ein Modellversuch im Spektrum zwischen Input-, Prozess- und Produktqualität

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Zusammenfassung

Vor dem Hintergrund intensiver Qualitätsdiskussionen im österreichischen Bildungssystem unter dem Schlagwort „Kompetenzorientierung“ wird in diesem Beitrag für Berufsbildende Höhere Schulen ein Konzept zur umfassenden, d.h. Input, Prozess und Produkt berücksichtigenden, Qualitätsentwicklung vorgeschlagen. Die Instrumente dieses Konzepts „KLEE“ sind ein Kerncurriculum, eine Fallbeispielsammlung, eine Lernstandserhebung sowie eine Lehrer/innenfortbildung. Ziel dieses Beitrags ist es, die Auswahl dieser Instrumente zu begründen, die einzelnen Instrumente von ihrer Konzeption her zu beschreiben sowie daran anknüpfend am Beispiel der Handelsakademie, II. Jahrgang Betriebswirtschaft, konkret zu zeigen, wie diese Instrumente fachdidaktisch umgesetzt werden könnten. Im Rahmen eines Modellversuchs wurde das Konzept in 13 Wiener Handelsakademien ein Schuljahr lang erprobt. Die Ergebnisse der umfangreichen Begleitforschung sollen ebenfalls auszugsweise – in Bezug auf die Akzeptanz der Instrumente durch die Stakeholder – dargestellt werden.

Abstract

Against the background of intensive quality discussions in the Austrian educational system under the key word „competence orientation“, this paper suggests a comprehensive concept, that is a concept which considers input, process and product perspectives, for VET-colleges. The instruments of this concept “KLEE” are a core curriculum, a collection of case studies, a comparative assessment as well as an in-service teacher training. The objective of this paper is to reason the selection of these instruments, to describe the conception of every single instrument and to concretely show – using the example of a second year business administration subject at Colleges of Business Administration – how they could be didactically realized. Within the scope of a one year pilot project the concept was tested in 13 Viennese Business Colleges. The results of the comprehensive evaluation study should also be presented in extracts – referring to the acceptance of the instruments by the stakeholders.


Zitieren dieses Beitrages
Schopf, C. / Müllauer-Hager, B. (2013): Kompetenzorientierung in der Berufsbildung Ein Modellversuch im Spektrum zwischen Input-, Prozess- und Produktqualität. In: Zeitschrift für ökonomische Bildung, Ausgabe 1, 202-236.


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Exploratives Lernen im Wirtschafts- und Politikunterricht mit Hilfe von „Open Data“

Zeitschrift für ökonomische Bildung Heft Nr. 01/2013 / DOI: 10.7808/zfoeb.1.1.69
Peer Egtved
Exploratives Lernen im Wirtschafts- und Politikunterricht mit Hilfe von „Open Data“

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Zusammenfassung

Die Nutzung von offenen Daten stellt eine große inhaltliche und methodische Chance für den Wirtschafts- und Politikunterricht dar. Die Zunahme offener Daten (Open Data oder Open Government Data), in Verbindung mit der Tabellenkalkulationssoftware Excel, ermöglicht ein exploratives Lernen im Wirtschafts- und Politikunterricht. Dabei werden Lehrer- oder/und Schülerfragen mit Hilfe von offenen Daten durch schülerseitige Recherche und Dateninterpretation beantwortet. Datenquellen für einen explorativen Unterricht sind Destatis, EuroStat, Weltbank oder Gapminder. Das schülerseitige Arbeiten mit offenen Daten berücksichtigt das aktuelle didaktische Paradigma der Kompetenzorientierung.

Abstract

Use of open data presents itself as an ideal opportunity, in terms of content and methodology, for lessons in economics and politics. Increase in open data (Open Government Data) connected with tabular calculation software, such as Excel, makes exploratory study in economics and politics lessons possible. Questions from teachers and/or students are, in the process, answered with the help of open data through pupil-led research and data interpretation. Data sources for exploratory classes are Destatis, EuroStat, World Bank or Gapminder. Pupil-led work with open data considers the current didactic paradigm of skills orientation.


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Egtved, P. (2013): Exploratives Lernen im Wirtschafts- und Politikunterricht mit Hilfe von „Open Data“. In: Zeitschrift für ökonomische Bildung, Ausgabe 1, 177-201.


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Do gamers change attitudes towards economics through playing manager games?

Zeitschrift für ökonomische Bildung Heft Nr. 01/2013 / DOI: 10.7808/zfoeb.1.1.68
Marco Rehm
Do gamers change attitudes towards economics through playing manager games?

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Abstract

Manager games (digital simulation games whose terms of victory are defined as economic goals and whose decision parameters are predominantly economic means) are seen by both parents and educators as useful due to their reportedly educational value. However, there are as yet only a few studies with regard to domain-related transfers such as attitudes. This paper examines the effect of manager games such as Anno 1701, the Fußball Manager-series, SimCity IV and others on economic attitudes in informal settings. The objects of economic attitudes in this context is not economics as a subject, but economically important concepts. In the study a group comparison design is combined with a study of long-term real-life players. Results show that despite manager gamers differs from other gamers in some learning antecedents, only some games have an influence, and only upon the attitudes towards the role of competition and growth. Hopes of informal learning in digital games played for their entertaining value might be overblown.


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Rehm, M. (2013): Do gamers change attitudes towards economics through playing manager games? . In: Zeitschrift für ökonomische Bildung, Ausgabe 1, 162-176.


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Die Systematisierung der Berufsorientierung als Forschungs- und Gestaltungsfeld der ökonomischen Bildung

Zeitschrift für ökonomische Bildung Heft Nr. 01/2013 / DOI: 10.7808/zfoeb.1.1.67
Rudolf Schröder
Die Systematisierung der Berufsorientierung als Forschungs- und Gestaltungsfeld der ökonomischen Bildung

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Zusammenfassung

Zur Verbesserung des beruflichen Übergangs haben in den letzten Jahren die meisten Bundesländer die schulische Berufsorientierung insbesondere in der Sekundarstufe I massiv ausgebaut. Hinzu kommen zahlreiche Projekte auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie eine unüberschaubare Vielfalt von durchaus gut gemeinten Angeboten unterschiedlichster Akteure. Demgegenüber findet die unterrichtliche Einbindung der Berufsorientierung – eine Aufgabe, bei der der Wirtschaftsunterricht in besonderer Weise gefordert ist – deutlich weniger Aufmerksamkeit. In der unzureichenden Verzahnung der Beiträge des Fachunterrichts mit den externen Angeboten wird vom Autor eine Ursache für die oftmals kritisierte fehlende Systematik und Effizienz des Übergangssystems gesehen. Im nachfolgenden Beitrag wird zunächst die aktuelle Situation der Berufsorientierung im deutschen Kulturföderalismus analysiert. Die Berufsorientierung ist eine traditionelle Gestaltungs- und Forschungsaufgabe der ökonomischen Bildung, weil der Übergang von der Schule in einen Beruf zugleich den Übergang in die Wirtschafts- und Arbeitswelt und den Arbeitsmarkt bedeutet. Vor diesem Hintergrund wird erörtert, welchen Beitrag der Wirtschaftsunterricht zu einer zeitgemäßen Berufsorientierung leisten kann und sollte. Hinsichtlich der Forschungs- und Handlungsfelder werden zwei Schwerpunkte herausgearbeitet. Zum einen geht es um konzeptionelle Unterstützung der Schulen bei der Umsetzung der formalen Vorgaben (z. B. Erlasse) mit dem Ziel, die Beiträge (nicht nur) des Wirtschaftsunterrichts mit den Angeboten der externen Akteure effektiv zu vernetzen. Zum anderen geht es um die Weiterentwicklung und fachdidaktische Präzisierung der Forschungsarbeiten zur Berufswahlkompetenz, um die Effektivität der Berufsorientierungsmaßnahmen zu erfassen und Beiträge des Fachunterrichts und der weiteren Maßnahmen zur Berufsorientierung bereits bei der Entwicklung der curricularen Vorgaben aufeinander abzustimmen.

Abstract

To improve the transition from school into work, most German federal states have massively expanded school career counselling, in particular at Secondary Education level, over the last few years. There are also numerous projects on a national, federal state or local level as well as a vast number of well-intended projects from a wide variety of providers. In contrast, teaching involvement of careers counseling – a task which places particular demands on economics lessons––has received little attention. Insufficiently integration between contributions of specialist teaching and provisions from external providers is identified by the author as the cause for the transition system, which is often criticized for the absence of a systematic approach and lack of efficiency.
The following paper analyses the current situation of career counselling in German cultural federalism. Career counselling is a traditional research and design terrain for Economic Education because the transition from school into work is also the transition into the economic world, into world of work and the jobs market. Given these circumstances, the contributions that Economics Education could and should make to modern career counselling are discussed.
In terms of the field of research and action, two specific focal points emerge: the first concerns the conceptual support of schools in implementing the formal standards (e.g. regulations), aiming to effectively integrate contributions (not just) of economic lessons with the provisions offered by external players. The second point pertains to the further development and specification of didactic research for career counselling skills in order to record the effectiveness of career guidance provisions, and to coordinate specialist teaching provisions during the development of the curricular requirements.


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Schröder, R. (2013): Die Systematisierung der Berufsorientierung als Forschungs- und Gestaltungsfeld der ökonomischen Bildung. In: Zeitschrift für ökonomische Bildung, Ausgabe 1, 137-161.


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Einflussfaktoren bei der Berufswahl
Eine Analyse der Berufswünsche von Schülern am Ende der Sekundarstufe I

Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen gestalten Befunde aus der Untersuchung eines Einzelfalls in der Entrepreneurship Education

Zeitschrift für ökonomische Bildung Heft Nr. 01/2013 / DOI: 10.7808/zfoeb.1.1.65
Sandra Hofhues
Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen gestalten
Befunde aus der Untersuchung eines Einzelfalls in der Entrepreneurship Education

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Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, wie sich Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen aus didaktischer Sicht gestalten lassen. Hierzu wird geklärt, was unter einer Schule-Wirtschaft-Kooperation zu verstehen ist und welche Perspektiven sich ausgehend von Kooperation als Metakonzept für ihre Gestaltung und Untersuchung in der Schule ergeben. Mit „business@school – eine Initiative von The Boston Consulting Group“ wird im Anschluss eine Schule-Wirtschaft-Kooperation vorgestellt, die sich zur näheren Betrachtung besonders eignet: Gründe dafür sind z.B. die Komplexität des zugrundeliegenden Kooperationsgefüges, ihre inhaltliche Stoßrichtung sowie die hohe Beständigkeit. Ausgehend von der Idee, künftige Schule-Wirtschaft-Kooperationen gestalten zu wollen, werden Befunde aus der Evaluation des Projekts mit Blick auf personale und organisationale Einflussgrößen auf die Kooperation gezeigt und fallbezogen analysiert. Abschließend werden didaktische Implikationen mit Bezug zur ökonomischen Bildung im Speziellen und zu Schule im Allgemeinen abgeleitet und Herausforderungen bei dessen Planung und Realisation skizziert.

Abstract

This paper explores the question of how cooperation between schools and companies may be shaped from a didactic perspective. What is understood by a School Business Partnership and what prospects exist based on cooperation as a meta-concept for the design and examination of the partner-ship at school? These questions are firstly clarified and then a School Business Partnership is presented using business@school, an initiative of The Boston Consulting Group, and one that merits closer consideration because of the complexity of the underlying partnership structure, its content thrust as well as its reliability. Stemming from the idea of a need to shape future School Business Partnerships, findings are presented from the evaluation of the project in view of personal and organizational parameters of the partnership. These findings are then analyzed on a case-by-case basis. Finally, didactic implications are deduced in specific reference to Economic Education and, in more general terms, to schools. Challenges in their planning and execution are then outlined.


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Hofhues, S. (2013): Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen gestalten Befunde aus der Untersuchung eines Einzelfalls in der Entrepreneurship Education. In: Zeitschrift für ökonomische Bildung, Ausgabe 1, 90-116.


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Kompetenzmessung im Bereich financial literacy Ergebnisse zum Umgang mit Online-Rechnern aus der FILS-Studie

Zeitschrift für ökonomische Bildung Heft Nr. 01/2013 / DOI: 10.7808/zfoeb.1.1.64
Susanne Schürkmann, Michael Schuhen
Kompetenzmessung im Bereich financial literacy
Ergebnisse zum Umgang mit Online-Rechnern aus der FILS-Studie

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Zusammenfassung

Studien zur financial literacy werden aktuell vielfältig durchgeführt, ohne dass das dahinterliegende Konstrukt eingehend diskutiert wird. Der Beitrag thematisiert die aktuellen Diskussionslinien und ordnet die neue FILS-Studie im Forschungsumfeld ein. Auch diese geht von einem eigenständigen Konstrukt financial literacy aus, verwendet aber anders als alle bisherigen Studien Simulationsrechner, die vielfach im Internet zu finden sind (Sparratenrechner, Finanzierungsrechner usw.) und die Verbraucher bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützen sollen. Diese gehören im Zuge von erhöhten Individualisierungsprozessen, steigenden sozialen Risiken und der wachsenden Verantwortung, sich selber finanziell abzusichern (Schürz/Weber 2005), zum Anforderungsprofil einer heutigen financial literacy. Getestet wurden 14- bis 17jährige Schüler in Deutschland (N=817). Die Auswertung der Daten erfolgt mit Methoden der klassischen Testtheorie.

Abstract

Studies into financial literacy are currently conducted from a variety of perspectives without the underlying construct itself being discussed in detail. The paper thematizes the current lines of discussion and classifies the new FILS study in the wider research terrain. This study also assumes its own independent construct of financial literacy; yet unlike all previous studies, it employs simulation calculators which can be found on the internet (savings rate calculator, financial calculator, etc); they support consumers in their decision-making process. Given increased individualisation processes, heightened social risks and greater responsibility to protect individual finances (Schürz/Weber 2005), these calculators form part of the requirement profile of modern-day financial literacy. School pupils in Germany between the ages of 14 and 17 years (N=817) were tested and the data was evaluated by using classical test theory methods.


Zitieren dieses Beitrages
Schürkmann, S. / Schuhen, M. (2013): Kompetenzmessung im Bereich financial literacy Ergebnisse zum Umgang mit Online-Rechnern aus der FILS-Studie. In: Zeitschrift für ökonomische Bildung, Ausgabe 1, 73-89.


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‘Unternehmerisch handeln macht Schule‘ Legitimation, Voraussetzungen und Ergebnisse einer Entrepreneurship Education in der Sekundarstufe II

Zeitschrift für ökonomische Bildung Heft Nr. 01/2013 / DOI: 10.7808/zfoeb.1.1.63
Teita Bijedic
Unternehmerisch handeln macht Schule
Legitimation, Voraussetzungen und Ergebnisse einer Entrepreneurship Education in der Sekundarstufe II

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Zusammenfassung

Im Rahmen des Beitrags wird zum einen der Bedarf der curricularen Verankerung einer Entrepreneurship Education im Rahmen ökonomischer Bildung verdeutlicht und zum anderen deren Beitrag zur ganzheitlichen Förderung unternehmerischer Persönlichkeiten untersucht. Dazu wird zunächst der Einsatz der Entrepreneurship Education im Rahmen ökonomischer Bildung legitimiert und ein Überblick über die Evaluationsergebnisse bisher implementierter Maßnahmen im allgemeinbildenden Kontext gegeben, aus denen Desiderata für eine curriculare Verankerung der Entrepreneurship Education abgeleitet werden. Im zweiten Teil wird der Zusammenhang zwischen der Persönlichkeits- und der Kompetenzentwicklung als Voraussetzung für eine didaktisch begründete Entwicklung unternehmerischer Persönlichkeit durch Förderung unternehmerischer Handlungskompetenzen erörtert. Auf dieser Basis wird ein Konzeptvorschlag für eine solche Entrepreneurship Education unterbreitet und erste Ergebnisse der durchgeführten Interventionsstudie vorgestellt, aus der Implikationen für Forschung und Praxis der Entrepreneurship Education an Schulen abgeleitet werden.

Abstract

This paper clarifies the need to anchor Entrepreneurship Education in the curriculum in the wider context of Economic Education and also examines its contributions to a holistic promotion of noteworthy entrepreneurs. Firstly, the employment of Entrepreneurship Education in the scope of Economics Education is legitimised and an overview is provided on the evaluation results of existing provisions that have already been implemented in the context of general education. The need is derived from these results to anchor Entrepreneurship Education into the curriculum. The second part explains the relationship between developing both personality and skills as a prerequisite for a didactically-justified development of the entrepreneurial personality by promoting entrepreneurial competencies in decision making and responsibility. On this basis, a conceptual proposal for Entrepreneurship Education is presented and the first results from intervention studies that have already been conducted are presented. Implications from these results are derived for research and practice of Entrepreneurship Education in schools.


Zitieren dieses Beitrages
Bijedic, T. (2013): Unternehmerisch handeln macht Schule Legitimation, Voraussetzungen und Ergebnisse einer Entrepreneurship Education in der Sekundarstufe II. In: Zeitschrift für ökonomische Bildung, Ausgabe 1, 44-72.


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The Beauty-Contest-Game Wirtschaftsdidaktische Lerndiagnostik mit Hilfe eines spieltheoretischen Unterrichtsexperimentes

Zeitschrift für ökonomische Bildung Heft Nr. 01/2013 / DOI: 10.7808/zfoeb.1.1.62
Ewald Mittelstädt, Till Sender, Andreas Liening
The Beauty-Contest-Game
Wirtschaftsdidaktische Lerndiagnostik mit Hilfe eines spieltheoretischen Unterrichtsexperimentes

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Zusammenfassung

Das „Beauty-Contest-Game“ nach Keynes ist ein spieltheoretisches Experiment, um durch Zahlenwahl das Verhalten von Akteuren an Finanzmärkten zu simulieren. Im vorliegenden Beitrag wird diskutiert, ob das Beauty-Contest-Game als Unterrichtsexperiment für ein Diagnostikinstrument ökonomischer Bildung geeignet ist. Die Weiterentwicklung von spieltheoretischen Experimenten zu Lerndiagnostikinstrumenten ermöglicht einen genuin wirtschaftsdidaktischen Zugang. Damit wird das vorhandene Repertoire leistungsorientierter Diagnostikinstrumente (Assessment View), wie es Klausuren oder der Wirtschaftskundliche Bildungstest (WBT) darstellen, um einen Prozessfokus erweitert (Treatment View). Die Güte des Beauty-Contest-Game als ökonomisches Diagnostikinstrument wird durch eine auf Triangulation ausgelegte Korrelationsanalyse mit den beiden assessmentorientierten Verfahren Klausur und WBT festgestellt sowie seine Aussagekraft unter Beachtung von Limitationen erörtert.

Abstract

According to Keynes, the Beauty Contest Game is a game theory experiment simulating players’ behaviour on the financial markets by selecting numbers. The following paper discusses whether the Beauty Contest Game is suitable as a teaching experiment for a diagnostic instrument in Economics Education. Further developing game theory experiments into learning diagnostic instruments provides genuine access to Economic Education. In doing so, current existing performance-oriented diagnostic instruments (assessment view), as featured in class tests or the German Wirtschaftskundliche Bildungstest [Economics Education Test] (WBT), are extended to include a focus on process (treat-ment view). Conducting a correlation analysis interpreted through triangulation, the quality of the Beauty Contest Game as an economics diagnostic instrument is determined within both the assessment-oriented methods of the examination and the WBT. Moreover, its significance considering the limitations shall also be discussed.


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Mittelstädt, E./ Sender, T./ Liening, A. (2013): The Beauty-Contest-Game Wirtschaftsdidaktische Lerndiagnostik mit Hilfe eines spieltheoretischen Unterrichtsexperimentes. In: Zeitschrift für ökonomische Bildung, Ausgabe 1, 27-43.


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